Ein Äthiopier wurde wegen Drogenhandels und Geldwäscherei zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Er muss die Schweiz für zehn Jahre verlassen – die Richter sehen keine Gründe, auf die Ausweisung zu verzichten.
Ein Kosovare reichte für sein Aufenthaltsgesuch gefälschte Arbeitsdokumente ein. Die Richter bestätigen seine Verurteilung wegen Urkundenfälschung.
Eine Augenklinik rechnete Operationen ab, für die dem behandelnden Arzt die nötige Fachqualifikation fehlte. Wie viel sie der Krankenkasse zurückzahlen muss, ist noch offen.
Ein Verwahrter klagte gegen seine zeitweilige Einzelhaft im Kanton Solothurn. Die Richter bestätigten, dass die Haftbedingungen zulässig waren.
Ein Mann wollte Polizisten und eine Staatsanwältin nach einer Hausdurchsuchung strafrechtlich belangen. Die Richter lehnten dies ab.
Eine Aktiengesellschaft wollte ein eingestelltes Strafverfahren gegen ihren Ex-Chef wiederaufnehmen lassen. Die Richter traten auf die Eingabe nicht ein.
Ein Vater hatte jahrelang keinen Unterhalt an seine Tochter bezahlt. Das Bundesgericht bestätigt seine Verurteilung zu einer bedingten Geldstrafe.
Ein Mann wehrte sich gegen eine Hausdurchsuchung und die Sicherstellung seiner Geräte. Seine Eingabe wurde nicht behandelt, weil sie den formalen Anforderungen nicht genügte.
Ein Beschuldigter wollte die Durchsuchung seines iPhones verhindern. Die Richter traten auf seine Eingabe gar nicht erst ein.
Ein Grundeigentümer wollte eine Baubewilligung für seine Deponie anfechten – doch er hatte im falschen Namen geklagt. Die Richter wiesen seine Beschwerde ab.
Ein Italiener wurde wegen schwerem Drogenhandel verurteilt. Er muss die Schweiz für fünf Jahre verlassen – trotz lebenslanger Verwurzelung im Land.
Eine Frau wurde wegen gewerbsmässigen Betrugs zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Die Landesverweisung für fünf Jahre bleibt bestehen.
Ein Strafgericht hatte einen Mann zu Schadenersatz und Ersatzforderungen verurteilt. Nun bestätigen die Richter, dass beide Zahlungspflichten kumulativ gelten.