Eine Algerierin wollte in der Schweiz eine Lehre als Dentalassistentin machen. Die Richter lehnen ihren Antrag auf einen vorläufigen Verbleib ab.
Ein Kosovare wurde trotz ernsthafter Herzprobleme in seine Heimat ausgewiesen. Die Richter bestätigten, dass seine Abschiebehaft rechtmässig war.
Ein Mann forderte Schadenersatz vom Kanton Waadt für Schäden bei einer Hausdurchsuchung. Er konnte nicht beweisen, dass Polizisten die Schäden verursacht haben.
Ein Grundstückseigentümer wollte einen Behördenentscheid von 2007 anfechten. Das geht nicht mehr, weil er zu lange gewartet hat.
Ein Mann schlug bei einer Auseinandersetzung in einer Tiefgarage mit einem Holzstock auf sein Opfer ein. Seine Verurteilung wegen Raufhandels ist nun rechtskräftig.
Ein wegen Schuldunfähigkeit freigesprochener Brandstifter muss stationär behandelt werden. Die Richter bestätigten die psychiatrische Zwangstherapie.
Eine Tessiner Firma verpasste die Frist zur Zahlung eines Kostenvorschusses. Damit bleibt die Rückforderung von COVID-Geldern durch den Kanton Tessin bestehen.
Eine Beschuldigte wollte eine Ordnungsbusse anfechten, weil sie zweimal nicht zur Einvernahme erschien. Karlsruhe tritt auf ihre Klage nicht ein.
Eine Firma legte ihren Einspruch gegen den Konkurs zu spät ein. Ein Foto als Beweis für die rechtzeitige Einreichung genügte den Richtern nicht.
Im Nachbarschaftsstreit um einen Baum zu nahe an der Grenze unterliegt eine Hauseigentümerin. Sie konnte nicht beweisen, dass die Buche schon vor 1912 gepflanzt wurde.