Eine Arbeitnehmerin wollte finanzielle Forderungen gegen ihre frühere Arbeitgeberin durchsetzen. Ihre Eingabe ans Bundesgericht wurde wegen mangelhafter Begründung abgewiesen.
Ein Autofahrer fuhr innerorts mit 101 km/h – mehr als doppelt so schnell wie erlaubt. Er erhält eine Geldstrafe, keine Freiheitsstrafe.
Ein Schaffhauser Bauernehepaar liess seine deutschen Felder grösstenteils von externen Unternehmen bewirtschaften. Deshalb gilt die Zollbefreiung für eingeführte Erntegüter nicht.
Eine Genfer Restaurantbetreiberin profitierte jahrelang von einem viel zu günstigen Mietvertrag. Richter bestätigen eine Ausgleichsforderung von über 542'000 Franken zugunsten des Staates.
Ein liberianischer Ex-Milizionär wurde in der Schweiz für Kriegsverbrechen verurteilt. Die Verurteilung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit hob das Bundesgericht nun auf.
Ein in Sizilien lebender Verurteilter wollte nach einem Abwesenheitsurteil neu verhandelt werden. Die Richter lehnten dies ab, weil sein Fernbleiben als selbstverschuldet galt.
Ein Walliser wollte seine Freiheitsstrafe per elektronische Überwachung zuhause verbüssen. Die Richter traten auf seine Eingabe nicht ein, weil sie jede Begründung vermissen liess.
Ein Mann aus Genf wollte eine Busse von 800 Franken anfechten – zu spät und ohne ausreichende Begründung. Die Richter traten auf seine Eingabe nicht ein.