Ein junger Afghane streitet um sein eingetragenes Geburtsdatum. Bundesrichter geben ihm recht und schicken den Fall zur inhaltlichen Prüfung zurück.
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Eine Frau wurde 2020 nach einer Festnahme in Luzern nackt durchsucht und über Nacht in Haft gehalten. Beides war unverhältnismässig – sie erhält nun 1000 Franken Genugtuung.
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Ein Alleinaktionär und Verwaltungsrat einer Holding-Gesellschaft muss rund 1,3 Millionen Franken zahlen. Er hatte Pflichten verletzt und der Gesellschaft dadurch Schaden zugefügt.
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Ein Ehepaar wollte verhindern, dass Akten aus einem Aufsichtsverfahren an ein Zivilgericht weitergegeben werden. Die Richter bestätigten, dass das Paar kein Recht hatte, im Verfahren mitzuwirken.
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Ein Ehepaar wollte verhindern, dass Akten aus einem Anwaltsverfahren an ein Zivilgericht weitergegeben werden. Die Richter wiesen alle Einwände ab.
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Ein Ehepaar aus Sri Lanka hatte unrechtmässig Sozialhilfe bezogen. Die Landesverweisung muss neu beurteilt werden, weil unklar ist, wie das Paar in Sri Lanka leben könnte.
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Eine Frau wollte eine provisorische Pfändung gerichtlich aufhalten. Das Bundesgericht trat auf ihr Gesuch nicht ein – es drohe kein schwerwiegender Schaden.
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Drei Landwirte wollten im Gebiet Chilcherberge in Uri einen neuen Bewirtschaftungsweg bauen. Die Richter hoben die Baubewilligung auf und schickten den Fall zurück an die Gemeinde.
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Zwei kasachische Flüchtlinge in Genf wollten eine Zeugenaussage für ein US-Zivilverfahren verweigern. Die Schweizer Gerichte verpflichten sie zur Aussage.
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Ein in der Schweiz verhafteter Deutscher soll wegen Schleuserei eine Reststrafe in Italien verbüssen. Die Richter sehen keinen Grund, die Auslieferung zu verweigern.
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Ein Betreibungsamt sperrte Bankkonten und ein Tresorfach eines Schuldners. Das Obergericht Bern entschied zu früh – der Schuldner hatte nicht genug Zeit, sich zu wehren.
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