Ein Genfer Rechtsberater hatte zu wenig Stellenbewerbungen eingereicht. Die Richter bestätigen nun die ursprünglichen Sperren von acht und sechs Tagen.
Eine St. Galler Staatsanwältin wurde wegen des Anscheins der Befangenheit vom Fall abgezogen. Das Bundesgericht bestätigte diesen Entscheid nun vollumfänglich.
Ein in der Schweiz aufgewachsener Drogenhändler soll nach Brasilien ausgewiesen werden. Das Obergericht Zürich muss den Fall neu beurteilen.
Ein Klimaaktivist wurde 2023 nach einer Protestaktion auf einem Golfplatz festgenommen. Ob sein Handy vollständig oder nur teilweise durchsucht werden darf, muss neu entschieden werden.
Ein in Genf wegen Vergewaltigung und illegalem Aufenthalt beschuldigter Mann wehrte sich gegen eine zweite DNA-Profilierung. Die Richter bestätigten die Massnahme als rechtmässig.
Ein Ehepaar wollte Schulden aus einem Konkurs von der Steuer abziehen. Die Richter lehnten dies ab, weil keine ernsthafte Rückzahlungsgefahr besteht.
Ein Filialleiter liess einen Mitarbeiter beim Entladen eines Lastwagens in eine gefährliche Situation geraten. Er bleibt wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung verurteilt.
Ein wegen Drohung Verurteilter wollte für sein Berufungsverfahren einen kostenlosen Pflichtverteidiger. Die Richter lehnten das ab – der Fall gilt als zu wenig schwerwiegend.
Eine Versicherung versuchte, einen Kollektivvertrag rückwirkend aufzulösen und bereits ausbezahlte Taggelder zurückzufordern. Die Richter bestätigten: Die Kündigung war ungültig.
Bundesrichter Yves Donzallaz wollte seinen Kollegen Grégory Bovey von einem Revisionsverfahren ausschliessen lassen. Die obersten Richter lehnten den Antrag ab.
Zwei Personen aus Genf wollten ein Urteil anfechten, zahlten aber den geforderten Kostenvorschuss nicht. Ihr Weiterzug ans Bundesgericht scheiterte ebenfalls.