Eine GmbH in Liquidation zahlte den verlangten Kostenvorschuss nicht. Deshalb trat das Bundesgericht auf ihre Klage gegen die Konkurseröffnung nicht ein.
Ein Mann wollte ein früheres Urteil zu seinem Eheungültigkeitsverfahren neu aufrollen lassen. Die Richter lehnten seinen Antrag ab und auferlegten ihm Gerichtskosten.
Ein Ägypter scheiterte mit dem Versuch, nach zwei gescheiterten Ehen in der Schweiz zu bleiben. Die Richter verweigerten ihm eine weitere Aufenthaltsbewilligung.
Eine Tessiner Anwältin rekurrierte gegen eine Disziplinarbusse – doch ihr Schreiben trug den falschen Poststempel. Die Richter bestätigen die Abweisung.
Ein Mann wurde am Flughafen Zürich kontrolliert und wollte wissen, warum der Nachrichtendienst Daten über ihn speichert. Er bekommt keine Antwort.
Ein Mann im Scheidungsverfahren wollte staatliche Unterstützung für seine Anwaltskosten. Die Richter lehnten ab, weil er keine neuen Gründe vorweisen konnte.
Ein Bürger aus Vernier wollte den zweiten Wahlgang für den Gemeinderat annullieren lassen. Die Richter traten auf seine Beschwerde nicht ein.
Eine Frau wollte den Richter ihres Scheidungsverfahrens wegen Befangenheit ablehnen. Die Bundesrichter bestätigen, dass ihr Antrag beim falschen Gericht eingereicht wurde.
Drei Aktionärsgesellschaften wollten einen neuen Verwaltungsrat einsetzen. Die Richter bestätigten, dass eine Generalversammlung einberufen werden muss.
Eine Witwe wollte nach dem Suizid ihres Mannes Einblick in dessen Arztakten erhalten. Die Richter verweigerten ihr den weitergehenden Zugang.
Ein Patient wollte vom Universitätsspital Basel seine Krankenunterlagen herausverlangen. Die Gerichte verweigerten ihm die kostenlose Rechtshilfe – er muss die Verfahrenskosten selbst tragen.