Ein Walliser wollte mehrere frühere Urteile zu seinen Steuern 2021 und 2022 anfechten. Die Richter lehnten seinen Antrag ab – er hatte die Fristen versäumt und keine tauglichen Gründe genannt.
Ein Philippiner hielt sich trotz abgelaufenem Aufenthaltsrecht monatelang in Genf auf. Richter bestätigen seine Verurteilung zu einer bedingten Geldstrafe.
Ein Mann steht im Verdacht, mit Kokain gehandelt zu haben. Er bleibt in Haft, weil er Zeugen beeinflussen könnte.
Ein Ehepaar wollte ein früheres Urteil anfechten und Richter ablehnen. Die Anträge wurden abgewiesen – der wichtigste davon war fast ein Jahr zu spät eingereicht.
Ein Mann wollte eine Schlichtungsverhandlung mit seiner frĂĽheren Vermieterin verhindern. Seine Eingaben waren zu wenig begrĂĽndet, weshalb er damit nicht durchkommt.
Ein Mieterpaar aus Uri wehrte sich mit einer ausufernden Beschwerde gegen die Kündigung ihrer Wohnung. Die Richter wiesen die Eingabe als missbräuchlich ab.
Ein Mann wurde wegen Vergewaltigung und Körperverletzung zu drei Jahren Haft verurteilt. Die obersten Richter bestätigten das Urteil des Walliser Kantonsgerichts.
Ein Architekt hatte einem Berufskollegen 102'000 Franken herausgelockt – mit falschen Versprechen. Die Richter bestätigen den Schuldspruch wegen Betrugs.
Ein Koch erhielt von seinem Auftraggeber versehentlich monatlich 7'000 Euro zu viel. Er muss den Gesamtbetrag von 91'000 Euro zurĂĽckerstatten.
Eine Firma hatte Kies abgebaut und die Rechnung jahrelang angefochten. Nun muss sie ĂĽber 1,5 Millionen Franken an den Kanton Wallis bezahlen.
Eine Mieterin wehrte sich gegen die Kündigung ihrer Wohnung im Thurgau. Die Richter bestätigten: Die Kündigung war gültig, die Frau muss ausziehen.
Ein britisches Ehepaar wollte seine Ferienwohnung in einen Familientrust einbringen. Richter entschieden: Dafür ist eine Bewilligung nach dem Ausländergrundstückgesetz nötig.
Ein Beschuldigter wollte seine Untersuchungshaft anfechten, reichte seinen Antrag aber eine Woche zu spät ein. Die Richter traten auf sein Gesuch deshalb nicht ein.
Ein Vermieter aus dem Jura hatte seine Mieter auf Räumung geklagt – und Recht bekommen. Die Mieter scheiterten mit ihrem ungenügend begründeten Weiterzug ans höchste Gericht.
Ein Mann bedrohte seinen Nachbarn mit einem Messer. Die Richter bestätigen die Untersuchungshaft wegen hoher Rückfallgefahr.
Die USA wollten von der Schweiz umfangreiche Steuerinformationen ĂĽber ein Ehepaar. Gewisse Daten dĂĽrfen nun nicht weitergegeben werden.
Ein Mann hatte Bankguthaben im Ausland nicht korrekt deklariert. Sein Versuch, das Urteil nachträglich anzufechten, scheiterte vor den Richtern.
Ein Witwer forderte Zinsen auf nachzuzahlende Ergänzungsleistungen. Die Richter traten auf seine Eingabe nicht ein, weil das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist.
Zwei Personen verlangten vom Kanton Waadt eine Liste aller behördlichen Dokumente. Die Richter entschieden: Eine gesetzliche Grundlage dafür fehlt.
Eine Firma berief sich auf die Pandemie, um Rechnungen nicht zu zahlen. Die Richter wiesen dies ab – die Risiken waren beim Vertragsabschluss absehbar.
Die Gemeinde Belprahon wollte ihre Sekundarschüler weiterhin in Moutier unterrichten lassen. Das Bundesgericht bestätigt das Verbot des Berner Regierungsrats.
Ein Tessiner GrundeigentĂĽmer wollte einen kommunalen Gefahrenzonenplan ausweiten lassen. Die Richter wiesen sein Begehren ab.
Eine Basler Firma verpasste die Frist zur Zahlung eines Kostenvorschusses. Ihre Steuerverfahren wurden deshalb eingestellt.
Ein Albaner wollte seine Aufenthaltsbewilligung verlängern, obwohl er seit Jahren getrennt von seiner Schweizer Frau lebt. Die Richter verweigerten ihm das Bleiberecht.
Ein Walliser Kantonsrichter wurde wegen seines Alters nicht wiedergewählt. Die obersten Richter der Schweiz bestätigen, dass dies rechtmässig war.
Ein Schuldner wollte die Pfändung seiner Liegenschaften in Lugano zu Fall bringen. Die obersten Richter bestätigten das Vorgehen der Vollstreckungsbehörde.
Eine Mutter und ihre zwei Kinder hatten gefälschte portugiesische Ausweise verwendet. Ihre Aufenthaltsbewilligungen werden entzogen, die Familie muss ausreisen.
Ein Autofahrer lieferte sich auf der Autobahn A1 ein illegales Rennen und fuhr 76 km/h zu schnell. Seine Strafe von 28 Monaten Freiheitsentzug bleibt bestehen.
Ein Mann klagte gegen identifizierende Berichte ĂĽber seine Rolle in einem Wirtschaftsstrafprozess. Die Richter wiesen seine Klage ab.
Ein Garagist hatte Covid-Kredite erschlichen und Geld gewaschen. Richter bestätigen die Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren.
Ein Mann hatte Versicherungen mit gefälschten Lohndokumenten betrogen. Sein Urteil – fünf Jahre Haft und Landesverweisung – bleibt bestehen.
Eine geschiedene Mutter wollte mehr Unterhalt fĂĽr ihren Sohn. Die Richter liessen ihre Eingabe nicht zu, weil sie zu wenig begrĂĽndet war.
Zwei Mieter wehrten sich gegen ihre Ausweisung aus einer Wohnung, zogen ihren Einspruch aber zurĂĽck. Sie mĂĽssen nun die Verfahrenskosten von 500 Franken bezahlen.
Eine Frau wollte einen Entscheid im Mietstreit anfechten. Ihre Eingabe war zu wenig begrĂĽndet und wurde nicht behandelt.
Ein Mann hatte in seiner Gefängniszelle Feuer gelegt und dabei grossen Schaden angerichtet. Nun wurde er vom Vorwurf der vorsätzlichen Brandstiftung freigesprochen – der Fall geht zurück ans Berner Gericht.
Ein wegen sexueller Handlungen mit Kindern verurteilter Mann wird verwahrt. Alle Therapiemöglichkeiten sind ausgeschöpft, das Rückfallrisiko bleibt hoch.
Ein Mann aus der Dominikanischen Republik durfte nach seiner Scheidung keine neue Aufenthaltsbewilligung erhalten. Die Richter bestätigten die Entscheidung der Zürcher Behörden.
Ein ehemaliger Investmentchef bekam weniger Arbeitslosengeld als vom ZĂĽrcher Gericht zugesprochen. Die Unia Arbeitslosenkasse setzte sich mit ihrer tieferen Berechnung durch.
Ein Walliser Primarlehrer hatte eine Schülerin mehrfach begrapscht. Die Richter bestätigen seine Verurteilung vollumfänglich.
Ein Gefangener wehrte sich gegen Disziplinarstrafen, wurde aber vorzeitig entlassen. Die Richter erklärten seine Beschwerden für gegenstandslos.
Ein Zürcher Kulturverein scheiterte mit seinem Gesuch um jährliche Theaterförderbeiträge. Er hatte Einwände gegen die Jury zu spät vorgebracht.
Eine Frau wurde mit über 65 Gramm reinem Kokain erwischt. Richter bestätigen die Verurteilung wegen schweren Drogenhandels.
Ein Mann zahlte fast 1000 Franken fĂĽr eine Kamera, die nie ankam. Die Bundesrichter verpflichten die Genfer Staatsanwaltschaft nun, den Fall zu untersuchen.
Ein verurteilter Drogenkurier wartete 14 Monate auf die schriftliche UrteilsbegrĂĽndung. Das Bundesgericht schickt den Fall zur neuen Strafbemessung zurĂĽck.
Ein Hofweibel hatte einem Stellenbewerber eine Anstellung als Chauffeur gegen Zahlung von 2000 Euro angeboten. Die Verurteilung wegen Bestechung bleibt bestehen.
Ein wegen Veruntreuung verurteilter Fahrlehrer wollte seinen frĂĽheren Chef anzeigen. Die Richter traten auf seine Eingabe nicht ein.
Eine Familie hatte versucht, eine Aufenthaltsbewilligung für ihre Tochter zu erwirken. Nachdem sie ihre Klage zurückzogen, ist die Ausweisung rechtskräftig.
Ein burundischer Augenarzt wollte eine Verfahrenseinstellung zu seinen Gunsten anfechten. Die Richter traten auf sein Begehren nicht ein.
Ein verurteilter Manager aus dem Kanton Schwyz erhält eine neue Berufungsverhandlung. Die Staatsanwaltschaft hätte zwingend anwesend sein müssen.
Ein Arzt wollte verhindern, dass sein eingestelltes Strafverfahren neu aufgerollt wird. Die Richter in Lausanne lehnten seinen Einwand ab.
Eltern aus Winterthur wollten, dass ihr Sohn in dasselbe Schulhaus wie sein jüngerer Bruder kommt. Die Richter bestätigten die Zuteilung der Stadt.
Ein Mann wurde wegen gewerbsmässigen Betrugs an über 100 Opfern zu drei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Die Richter bestätigten die Strafe vollumfänglich.