Eine GmbH in Liquidation wehrte sich gegen das Konkursamt Thurgau – ohne Erfolg. Die Richter wiesen die Eingabe als unzulässig und missbräuchlich ab.
Eine Mutter wollte höhere Unterhaltsbeiträge für ihre Kinder durchsetzen. Ihr Anliegen ist derzeit nicht behandelbar, weil das Scheidungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist.
Eine Schwyzer Holdinggesellschaft wollte Verluste aus 2018 mit späteren Gewinnen verrechnen. Die Richter lehnten dies ab, weil die Firma damals noch als Holdinggesellschaft besteuert wurde.
Ein Bauarbeiter verletzte sich 2017 am Knie. Die Suva stellte Leistungen ein – zu Recht, wie die Richter nun entschieden.
Ein Ehepaar, das jahrelang als Hauswartsehepaar tätig war, muss seine Dienstwohnung räumen. Die Richter bestätigten die Kündigung und ordneten den Auszug an.
Ein Versicherungsvertreter forderte von seiner ehemaligen Arbeitgeberin Rückerstattung seiner Geschäftsauslagen. Die Richter bestätigten, dass ihm Fahrt- und Telefonkosten zu erstatten sind.
Einem Elternpaar aus dem Kanton Waadt wurde das Aufenthaltsbestimmungsrecht fĂĽr ihren Sohn entzogen. Die Richter traten auf ihre Beschwerde nicht ein.
Zwei Eltern wollten eine Friedensrichterin in einem Kinderschutzverfahren ablehnen. Das oberste Gericht trat auf ihre Eingabe nicht ein.
Ein Mann aus der Waadtländer Riviera wehrte sich gegen eine Pfändung. Das Bundesgericht erklärte sein Verfahren für gegenstandslos.
Ein Ehepaar aus dem Kanton Waadt reichte seine Beschwerde in einem Steuerstreit zwei Tage zu spät ein. Das Bundesgericht trat deshalb nicht auf den Fall ein.
Ein Walliser Vater wollte weniger Unterhalt für seine drei Kinder zahlen. Die Richter bestätigten die höheren Beträge.
Vier Entwickler der Simulationssoftware FLUKA stritten mit dem CERN um Urheberrechte. Sie mĂĽssen ihren Fall vor einem internationalen Arbeitsgericht einbringen.
Ein Mann wurde im Wallis mit über 18 Gramm Marihuana erwischt und zu einer Busse von 400 Franken verurteilt. Die Richter bestätigten das Urteil und lehnten eine Reduktion der Strafe ab.
Eine Frau wollte eine Steuerveranlagung von 2017 anfechten – viel zu spät. Das Bundesgericht trat auf ihre Eingabe nicht ein und auferlegte ihr Verfahrenskosten.
Eine Firma wollte das Gutachten ihrer Rechtsschutzversicherung anfechten. Die Richter traten auf die Klage nicht ein, weil das Gutachten nicht verbindlich ist.
Zwei Kabelfirmen stritten um ihren ähnlichen Namen. Die Richter sahen keine Verwechslungsgefahr – trotz identischem Wortsinn.
Eine Frau wollte von den Nachlassverwaltern ihrer Mutter umfassende Unterlagen seit 2002. Richter entschieden: Für die bereits 2011 aufgeteilten Vermögenswerte besteht kein Anspruch mehr.
Eine Frau betrieb Kitesurf auf dem Waadtländer Teil des Murtensees – verboten laut kantonalem Reglement. Die Richter bestätigten die Busse von 150 Franken.
Mehrere Anwälte hatten ein gefälschtes Schiedsurteil erstellt, um Videoaufnahmen als echt erscheinen zu lassen. Die Erben eines betroffenen Politikers erhalten trotzdem keine Entschädigung aus der Schweiz.
Ein ehemaliger kuwaitischer Minister liess einen gefälschten Schiedsspruch erstellen, um seine Glaubwürdigkeit zu stärken. Die Verurteilung wegen Urkundenfälschung bleibt bestehen.
Ein Türke sitzt in Ausschaffungshaft, obwohl er ein neues Asylgesuch eingereicht hat. Die Richter bestätigen die Haft als rechtmässig.
Eine Kleinsiedlung bei Stallikon bleibt vorläufig als Weiler eingestuft. Die Eigentümer scheiterten mit ihrem Antrag auf Bauzonenstatus.
Drei Gemeinden im Kanton Basel-Landschaft dĂĽrfen Tempo 30 auf Kantonsstrassen einfĂĽhren. Der Touring Club Schweiz und ein Anwohner scheiterten mit ihrem Widerstand dagegen.
Ein Ehepaar aus dem Kanton Neuenburg wollte ein Strafverfahren neu aufrollen lassen. Die Richter lehnten den Antrag ab – er war zu spät eingereicht und ungenügend begründet.
Ein Freiburger hatte auf seinen Landwirtschaftsparzellen zahlreiche Bauten ohne Bewilligung erstellt. Die Richter bestätigen, dass die meisten Anlagen nicht nachträglich genehmigt werden können.
Nach einem Erdrutsch in Glarus SĂĽd forderten zwei Firmen Schadenersatz von der Gemeinde. Richter entschieden: Die Firmen mĂĽssen den Zivilweg beschreiten.
Ein Ehepaar wollte in Rüttenen SO ein Einfamilienhaus bauen. Die Nachbarin wehrte sich dagegen – ohne Erfolg.
Eine Griechin wollte ihr Aufenthaltsrecht mit neuen Belegen retten. Die Richter lehnten dies ab, weil die Dokumente zu spät entstanden.
Die Ukraine ersuchte die Schweiz um Bankdaten mehrerer Firmen. Diese wollten das Verfahren stoppen – ohne Erfolg.
Zwei italienische Zwillinge besuchten seit der Primarschule Schweizer Schulen. Sie dĂĽrfen nun ihr letztes Gymnasialjahr beenden.
Ein Winzer im Waadtland erhielt eine Baugenehmigung fĂĽr einen Weinbau-Hangar. Das Bundesgericht schickt den Fall zurĂĽck, weil Nachbarn ein wichtiges Dokument nie zu sehen bekamen.
Eine Mutter aus dem Kanton Neuenburg forderte eine klare Entscheidung ĂĽber den Unterhalt ihres autistischen Sohnes. Das Bundesgericht trat auf ihre Beschwerde nicht ein.
Eine Westschweizer Firma wollte ein Urteil in einem Arbeitsstreit anfechten. Weil sie die verlangte Vorauszahlung nicht leistete, trat das Gericht gar nicht erst auf die Eingabe ein.
Einem Waadtländer Psychiater war die Berufsausübung vorläufig entzogen worden. Die Richter hoben das Verbot auf, weil es unverhältnismässig war.
Eine Mieterin in Genf weigerte sich, ihre Wohnung nach Ablauf des befristeten Mietvertrags zu verlassen. Das Bundesgericht wies ihr Rechtsmittel als missbräuchlich ab.
Eine Frau hatte während der Arbeitslosigkeit Kinderzulagen erhalten, obwohl ihr erwerbstätiger Ehemann vorrangig anspruchsberechtigt gewesen wäre. Sie muss rund 3700 Franken zurückzahlen.
Ein Mann verdiente nach seiner Wiederanstellung mehr als sein bisheriges Arbeitslosengeld. Die Richter bestätigten, dass die Kasse die Zahlungen zu Recht eingestellt hat.
Eine Frau fuhr auf der Autobahn wiederholt mit bis zu 238 km/h. Die Richter bestätigen die vierjährige Freiheitsstrafe vollumfänglich.
Ein Mann wurde wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt. Die Aussagen seiner Schwester durften nicht verwendet werden – der Fall muss neu beurteilt werden.
Ein Walliser Pfarrer war wegen Veruntreuung und Urkundenfälschung verurteilt worden. Seine Argumente für eine Neubeurteilung des Falls liess das Gericht nicht gelten.
Ein Ehepaar weigerte sich, ein verkauftes Grundstück zu übertragen. Die Richter bestätigten nun, dass die Käufer ihr Recht auf das Eigentum durchsetzen können.
Ein Firmeninhaber verkaufte Vermögenswerte seiner eigenen Holding für einen Franken. Richter bestätigen die Verurteilung und den teilweisen Strafvollzug.
Ein Personalverleiher im Gesundheitswesen wehrte sich gegen ein Verbot unfairer Verträge. Die Richter liessen seine Einwände nicht gelten.
Eine 76-jährige Frau muss ihre Genfer Wohnung räumen, weil der Eigentümer sie verkaufen will. Die Richter bestätigten die Kündigung und gewährten ihr eine Verlängerung von vier Jahren.
Zwei Pharmaunternehmen beantragten eine Schutzrechtsverlängerung für einen Krebswirkstoff. Weil sie Unterlagen zu spät einreichten, scheiterten sie vor Bundesgericht.
Einem Mann wird zweifacher Raub vorgeworfen; er hat bereits mehrere Gewaltdelikte begangen. Die Richter sehen eine ernsthafte Gefahr weiterer Gewalttaten und lassen ihn in Haft.
Ein Paar sollte nach gekündigtem Mietvertrag ausziehen, wehrte sich aber bis vor das höchste Gericht. Die Richter traten auf die Eingabe nicht ein.
Ein Mieterehepaar hatte seinen Parkplatz trotz Kündigung nicht geräumt. Das Bundesgericht trat auf ihre Eingabe nicht ein.
Eine Frau sollte nach Zahlungsrückständen ihre Mietwohnung verlassen. Ihre Einwände dagegen scheiterten auch vor den obersten Richtern.
Ein Ehepaar aus dem Kanton Freiburg wehrte sich gegen gestiegene Wasser- und AbwassergebĂĽhren. Die Richter traten auf ihre Klage nicht ein.
Ein junger Mann hatte hunderte kinderpornografische Dateien heruntergeladen und verbreitet. Richter verhängen nun ein lebenslanges Verbot jeder Tätigkeit mit regelmässigem Kontakt zu Minderjährigen.
Ein Beschuldigter wollte verhindern, dass seine Mobiltelefone ausgewertet werden. Die Richter erlauben die forensische Datensicherung durch die Bundesanwaltschaft.